Yoga Zubehör? Ja Bitte!

Wie Hilfsmittel dich dabei unterstützen, deine Yogapraxis zu verbessern

Hilfsmittel – die brauchen doch nur Anfänger oder? Falsch. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass man auf unterstützende Tools (sogenannte „Props“) verzichten kann oder sollte, je weiter fortgeschritten die eigene Yogapraxis ist. Dabei ist es tatsächlich so, dass die Verwendung solcher Dinge keine Schwäche darstellt. Richtig eingesetzt können sie helfen, tiefer in Positionen zu gehen, diese stabiler zu halten oder einfach mehr zu entspannen. Oft kommt es sogar auf die Tagesverfassung oder das Ziel der Yogaposition (Asana) an, ob zum Beispiel ein Gurt für die sitzende Vorbeuge (Paschimottanasana) herangezogen werden sollte oder nicht. Im Folgenden sehen wir uns die geläufigsten Props an und wie du sie in deine tägliche Yogapraxis integrieren kannst.

Bereits vorweggenommen: Häufig ist die beste Antwort auf die Frage nach „Yoga Zubehör? Ja bitte!“

Zubehör - die Klassiker

Die Yogamatte

Das wohl wichtigste Hilfsmittel ist die Yogamatte. Genauso verschieden wie die Körper der Yogis, sind auch deren Matten. Bei der Suche nach der richtigen Matte sind Eigenschaften wie das Gewicht (wenn du sie oft mitnimmst eignet sich eine Travelmat), die Oberfläche (Rutschfestigkeit als wichtiges Kriterium), die Dicke (je nachdem wie sensibel die Knie sind) und oft auch der Preis (hier lohnen sich Investitionen in hochwertige Produkte) ausschlaggebend.

Gerne kannst du in unserem Matten-Shop stöbern und uns bei Fragen jederzeit kontaktieren!

Der Yogablock

Ein weiterer Klassiker ist der Yogablock, welcher oft aus Kork oder Schaumstoff, seltener auch aus Holz besteht. Yogablöcke sind echte Allrounder und in (fast) jeder Praxis einsetzbar. Stellst du ihn zum Beispiel im Halbmond (Ardha Chandrasana) im vorderen Bereich deiner Matte auf, hilft er dir die Balance zu halten. An Tagen, an denen die Hüftöffnung oder Beindehnung noch ausbaufähig erscheint, ist er eine gute Verlängerung der Arme. So kannst du beispielsweise trotzdem tiefer in den Side Angle (Utthita Parsvakonasana) gehen. Ein Block eignet sich auch hervorragend, um aus einer aktiven Schulterbrücke (Setu Bandha Sarvangasana) eine passive zu machen. Hierfür platzierst du den Block unter deinem unteren Rücken. 

Der Yoga-Gurt

Ein nicht weniger nützlicher Begleiter in deiner Yogastunde ist der Gurt. Wenn du im Stehen nach der großen Zehe greifen möchtest (Utthita Hasta Padangustasana), kann er als Verlängerung deiner Arme dienen. Des Weiteren kann er eingesetzt werden, um die Beweglichkeit deiner Schultern zu trainieren: Du greifst den Gurt mit beiden Händen und streckst deine Arme aus. Dann führst sie von vorne über deinen Kopf hinter deinen Rücken. Je enger du greifst, desto anstrengender wird diese Übung. 
Wir sind sehr stolz darauf, selbst einen Yoga-Gurt entwickelt zu haben, der unsere hohen Erwartungen erfüllt. 

Favoriten - diese Props musst du kennen!

Der Bolster (Ja, mit „B“)

Der Bolster (der Name stammt aus dem englischen „to bolster“, sprich jemanden stützen/stärken) ist wohl eines der bequemsten Props. Als Sitzerhöhung hilft er, die Wirbelsäule mehr aufzurichten und unter dem Rücken platziert sorgt er für eine angenehme Brustöffnung oder Rückbeuge. Legt man ihn in der Endentspannung (Savasana) in die Kniekehlen, so entlastet die Position den unteren Rücken.

Der Sessel

Ja, richtig gelesen: der Sessel/Stuhl, auch wenn dieser auf den ersten Blick vielleicht nicht als Yoga-Zubehör kategorisiert wird. 

Gerade für körperlich eingeschränkte oder ältere Personen kann es angenehm sein, ihn zu verwenden. Sehr viele sitzende Asanas wie beispielsweise Twists oder Seitbeugen können bequem auf dem Sessel praktiziert werden. Er ist auch eine nützliche Stütze, wenn der Block für das Dreieck (Trikonasana) nicht ausreicht oder Balancepositionen noch nicht ganz so stabil sind.

 

Feet Up-Trainer und Yoga-Rad

Natürlich gibt es auch außergewöhnlichere Props, welche nicht in allen Studios vorzufinden sind, weil sie beispielsweise eher sperrig sind. Dazu zählen unter Anderem der Feet Up-Trainer und das Yoga-Rad, auch Yogawheel genannt.  Das Yogawheel ist besonders hilfreich und praktisch für Rückbeugen aller Art. Möchtest du dich kopfüber sicherer fühlen, so ist der Feet Up Trainer eine tolle Wahl.

Auch wenn diese in Yoga-Studios oft weniger Beachtung erhalten, kannst du dieses Zubehör durchaus für deine Praxis zu Hause benutzen und so Abwechslung in deine Übungen bringen.

Es ist prinzipiell immer lobenswert, wenn dir Yoga-Zubehör angeboten wird. Greife gerne zu und entscheide dann in der Situation, ob du auf die Props zurückgreifen möchtest. Denn diese Entscheidung hängt auch von deiner Tagesverfassung und dem Aufbau der Yoga-Praxis ab.

Yoga Zubehör? Ja bitte!

 

Namaste

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2 Gedanken zu „Yoga Zubehör? Ja Bitte!“

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Carina Stummer

Carina Stummer

Was als Hobby neben dem Jus-Studium begann, wurde bald zu einem großen Teil von Carina's Leben: Vinyasa Flow Yoga. Neben mehreren Ausbildungen zur Yogalehrerin, Barre-Trainerin und einigen Weiterbildungen in den Bereichen therapeutisches Yoga und Nuad Thai Körperarbeit eröffnete Carina gemeinsam mit zwei Freundinnen das fancypantsyoga-Studio in Wien, das Klassen für Yogis aller Levels bietet. Wenn sie nicht gerade auf der Matte steht, beim Crossfit oder Spinning ist, verbringt Carina die Zeit am liebsten mit ihrem Mann & ihrer kleinen Tochter. Website: www.fancypantsyoga.at Instagram: @fancypantsyoga
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