Full Moon Magic – Die besten Tipps für deine Vollmond Yoga Praxis!

ein Interview mit Sarah Tayam

Seit einiger Zeit hört und liest man des Öfteren von sogenanntem Vollmond-Yoga, von einem Moon-Circle oder auch einem Vollmond-Ritual. Doch was hat es mit der Yogapraxis unter dem Vollmond auf sich? Die Antwort darauf und die besten Tipps für die eigene Vollmond-Praxis findest du hier!

Was ist Vollmond Yoga?

Wir werden heute über das Thema Mond, insbesondere Vollmond-Yoga sprechen. Möchtest du kurz erklären, warum die Yoga Praxis zum Vollmond so besonders ist?

Ja, sehr gerne! Der Mond bewegt uns. Er prägt die Natur – man siehe nur Ebbe und Flut oder auch die Veränderung unseres Schlafes während der Mondphasen. Wenn der Mond in seiner vollen Pracht zu sehen und gänzlich erleuchtet ist, so ist auch unsere Empfänglichkeit für Energien besonders hoch. Der Vollmond steht für das Vollständige und Vollkommene. Die Vollmond-Praxis eignet sich somit perfekt dafür, sich bewusst zu machen, dass auch wir selbst vollkommen sind. Wir sind gut und vollständig und wertvoll, so wie wir sind.

Machst du selbst auch Vollmond-Yoga? Wenn ja, wie sieht deine Praxis aus?

Ja, die Vollmond-Einheit ist mein Baby! Ich unterrichte zu jedem Vollmond eine Einheit im wunderschönen Studio Maktub Yoga in Wiener Neustadt. Dort treffen wir uns im kleinen Kreis und zelebrieren einen Full Moon Yoga Circle. Dieser dauert in etwa 2 Stunden und besteht aus vielen verschiedenen Elementen. Es ist immer einzigartig.

Vollmond Yoga - Details

Möchtest du kurz erklären, welche Teile dies sind? Wie können wir uns solch eine Vollmond-Yoga-Einheit vorstellen?

Ich erzähle gerne zu Beginn über den aktuellen Vollmond, woraufhin wir dann mit dem Pranayama (Atemübungen) starten. Anschließend mobilisieren wir den Körper und gehen in den aktiven Teil über. Wir fließen durch die abgestimmten Asanas und nutzen die kräftige Energie des Vollmondes gänzlich. Nun können wir die ruhigen Positionen anders wahrnehmen und ich leite den meditativen Teil an. Je nach Energien im Raum und aktueller Situation baue ich danach gerne noch Yin-Positionen ein, bei denen man ganz bei und für sich selbst sein kann. Anschließend folgt das Shavasana. Während der Einheit kommen stets Informationen über den Mond, Anregungen und Intentionen, die man setzen kann. Auch Mantren finden Platz in meinen Stunden.

Ist Vollmond-Yoga gleich Vollmond-Yoga?

Jede Vollmond-Einheit ist ganz individuell gestaltet und ist nicht vergleichbar mit anderen Einheiten. Ich passe jede speziell an den anstehenden Vollmond an – an das Sternzeichen, die zugehörigen Chakren und auch an die Art des Mondes. Welche Kristalle passen hier besonders gut? Welche Öle könnte ich benutzen? Es gibt sehr viele Feinheiten, die mir wichtig sind.

Vollmond-Yoga at home - die besten Tipps

Muss man in ein Studio kommen, um eine Vollmond-Einheit zu erleben?

Nein, keinesfalls. Natürlich sind die Energien vor Ort ganz besonders und das Miteinander ist einzigartig. Ich versuche aber auch unseren Yogis immer etwas mitzugeben, dass sie selbst umsetzen können. So ist es mir beispielsweise wichtig, dass man sich Zeit für sich selbst und Zeit für Yoga nimmt. Möchte man das mit mir zusammen machen, freue ich mich natürlich sehr! Möchte man das aber lieber daheim für sich machen, ist es ebenso wunderbar.

Welche Tipps hast für Vollmond-Yoga außerhalb des Studios?

Ich würde mich über den bevorstehenden Vollmond informieren. Welche Asanas könnte ich passend dazu machen? Auch Duftöle und Räucherwerk sind super. Achte bei den Ölen aber unbedingt auf gute Qualität. Gerne kann man sich Intentionen und Affirmationen überlegen, welche man sich während der Einheit und auch danach immer wieder ins Gedächtnis rufen kann. Außerdem kannst du deine Kristalle aufladen. Lege sie dafür am besten direkt in das Mondlicht. Natürlich klingt das vielleicht erstmal ziemlich abstrakt. Eine gute Idee ist es meiner Meinung nach, zuerst einen Vollmond-Circle zu besuchen und sich ein Bild davon zu machen. So ist es bestimmt auch einfacher, die eigene Vollmond-Einheit anschließend zu gestalten.

Hast du einen abschließenden Rat an unsere Yogis und Yoginis?

Nimm dir Zeit für deine Yoga- und auch Achtsamkeits-Praxis. Du selbst weißt am besten, was du brauchst und was dir guttut.

Namasté

This is me - Sarah Tayam

Ich lebe im schönen Niederösterreich und unterrichte dort auch regelmäßig Yoga. Einerseits die Vollmond Einheiten, andererseits aber auch Basic Klassen. Das Studio – Maktub Yoga – fühlt sich an wie mein zweites zu Hause. Lisa – die Gründerin – hat mich in die Welt des Yogas geführt und bis heute bin ich ihr unendlich dankbar.

Neben meinem „normalen“ Job und dem als Yoga Lehrerin, engargiere ich mich in meiner Freizeit sehr stark für Tierrechte. Ich bin Aktivistin und verbringe viel Zeit damit, Aufklärungsarbeit zu leisten. Danach belohne ich mich gerne mir 1-2 Kügelchen (veganem) Eis und komme Abends bei Meditation zur Ruhe. 

Das bin ich. Ich bin Sarah – Yogini aus Leidenschaft. 

Website: www.maktub-yoga.at

Instagram:@sarah.tayam

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Melanie Loiberspäck

Melanie Loiberspäck

Mel ist eine Studentin aus der Nähe von Wien. Sie fungiert als Head of Content und verwaltet den Yoga Junkies Blog, sowie das Blogging-Team. Außerdem schreibt sie selbst leidenschaftlich gerne Artikel und teilt ihren Alltag via Instagram. In ihrer Freizeit kreiert sie gerne neue Rezepte, verbringt Zeit in der Natur und relaxed bei Yoga und Meditation. Instagram: @melanie_loib
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